Lehrerzimmer #2/2020

Liebe Freund*innen des Lehrerzimmers,

in unserer 2. Ausgabe 2020 findet ihr Hinweise darauf, wie ihr an Entscheidungen für das Lehramtsstudium mitwirken könnt, wie ihr uns dabei unterstützen könnt – und wie immer gibt es interessante Hinweise für euch.

Das ist unser heutiges Programm:

  1. Termine
  2. Berichte
  3. Vorsingen Juniorprofessur Digitalisierung Lehrerbildung
  4. Baustelle Master of Education
  5. Fundstücke der Woche

1. Termine

  • 5.2. Berufsperspektiven – Alternativen zum Lehrerberuf

Am 5.2.2020, ab 18:00 Uhr sprechen Berufspraktiker, die nach dem Lehramtsstudium einen Berufsweg außerhalb der Schule eingeschlagen haben, über Ihre Erfahrungen: Gründe für die Entscheidung, Hilfen und Hürden bei der Neuorientierung, Tipps für den Berufseinstieg. Die HSE lädt herzlich ein, sich inspirieren zu lassen, Fragen zu stellen und beim nachfolgenden „Get together“ auf die Podiumsgäste zuzugehen.

In diesem Zusammenhang macht die HSE auch auf careerMatch aufmerksam, die Anlaufstelle für Praktika, Jobs und Informationen zu potenziellen Arbeitgebern.

  • 27.2. HSE-Kamingespräch

Herzliche Einladung zum nächsten HSE-Kaminabend mit Lehrerinnen und Lehrern der Sekundarstufe, der am 27.2., 16.30-18 Uhr, stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldung unter

2. Berichte

Am Do, 23.1. hat sich die AG Master wieder einmal getroffen und vor allem über die anstehende Akkreditierung des Masters of Education gesprochen.

1. Grundlage der Diskussion waren Ergebnisse der Studiengangsbefragung, an der die M.Ed.-Studierenden im letzten Sommer teilnehmen konnten. Hier ein paar spannende Punkte daraus:

a) die Verschränkungsmodule wurden von Unistudierenden positiver aufgenommen als von PH-Studierenden, allerdings zeigt die große Streuung in der Bewertung, dass es in verschiedenen Fächern sehr unterschiedlich gut funktioniert. Insgesamt wurde (auch auf Dozierendenseite) Unklarheit über das Konzept bemängelt, deshalb möchte die HSE das Verständnis der Verschränkungsmodule verbessern. Es geht darin primär um die Verschränkung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik, auch wenn häufig noch die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen (und evtl. Schulen/Seminaren/…) mitspielt.

b) Hochschulübergreifend geöffnete Veranstaltungen sind eher schlecht koordiniert bzw die Informationen dazu sind schwerer zu erreichen. Die HSE arbeitet dran, den Dozierenden Hilfestellung zu geben und den Informationsfluss zu verbessern. Jedes Semester gibt es von der HSE eine Broschüre, in der alle hochschulübergreifende Veranstaltungen aufgelistet sind, ihr findet sie aber auch immer im Vorlesungsverzeichnis eurer eigenen Hochschule.

c) Die HSE ist inzwischen bei den Studis relativ bekannt, übernimmt für die Unistudierenden auch vielfältige Aufgaben (wie Prüfungssekretariat, vielfältige Informationsangebote,…). Was bisher bei PH-Studis wohl besser ankommt, sind die Zusatzqualifikationen (bei Interesse informiert euch hier: https://hse-heidelberg.de/studium/zusatzqualifikationen).

d) Ein Aushängeschild des Lehramtsstudiums in Heidelberg ist die Polyvalenz, die nicht nur die Entscheidung nach dem Bachelor betrifft, ob man einen Fach- oder Lehramtsmaster (oder beides…) studieren möchte. Es wird auch ein Profillinienwechsel ermöglicht, also vom Gymnasiallehramt zum Haupt-/Realschullehramt oder andersrum (Uni-Studium vs PH-Studium). Dies wird aber bisher kaum genutzt. Die HSE möchte sich ein wenig umhören, warum das so ist. Rückmeldung ist wie immer erwünscht! ;

2. Außer der Diskussion um die Akkreditierung wurden noch zwei weitere wichtige Informationen weitergegeben:

a) Die Kompakttage zum Master of Education werden vor dem Sommersemester ein bisschen entzerrt. Die Informationsveranstaltung (auch zu SPS und BiWi-Modulen) findet schon am 1. April statt, Workshops zu verschiedenen Themen könnt ihr in der ersten Woche vor Vorlesungsbeginn besuchen und in der ersten Vorlesungswoche findet dann eine größere Abendveranstaltung statt. Weitere Informationen folgen.

b) Das Kultusministerium hat für Studierende, die eigentlich im März mit ihrem M.Ed. fertig werden, den sogenannten „Gasthörerstatus“ eingeführt, der es ihnen erlauben soll, schon im Januar das Referendariat anzutreten, obwohl noch nicht alle Studienleistungen erbracht sind (diese müssen dann bis März nachgereicht werden). Dazu muss man prinzipiell sagen, dass Regelungen, die Flexibilität bieten, aus Studi-Sicht gut sind. Aber diese Regelung wird und soll nicht dazu führen, dass der Master allgemein auf dreieinhalb Semester verkürzt wird. Diese Sonderregelung ist eigentlich nur machbar, wenn im 4. Semester nur noch Blockveranstaltungen und die Masterarbeit studiert wird, die bis Dezember fertiggestellt wird, was eine hohe Arbeitsbelastung bedeutet. In Einzelfällen kann es also schon funktionieren (nach Absprache mit der Studienberatung), sollte aber nicht die Regel werden. Es wäre vielleicht eher noch attraktiv für Studierende, die statt vier Semestern eben viereinhalb machen und nur die Masterarbeit über die Regelstudienzeit hinaus ausdehnen wollen.

Wer die potentiell 10 Monate Pause zwischen Studienabschluss und Referendariatsbeginn sinnvoll füllen möchte, kann entweder über Auslandsaufenthalte (hier ist viel Förderung durch DAAD o.Ä. möglich!) oder eine einsemestrige Verlängerung des Studiums zugunsten einer Zusatzqualifikation nachdenken 😉

3. Vorsingen für eine Juniorprofessur zum Thema „Digitalisierung in der Lerherbildung“

Die HSE lädt sehr herzlich am kommenden Donnerstag, 30. Januar 2020, in der HSE (Voßstraße 2) zu folgenden Bewerbungsvorträgen (aka „Vorsingen“) ein, die im Rahmen eines Besetzungsverfahrens für eine Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ stattfinden:

 

8:30 Uhr: Dr. Franco Rau, TU Darmstadt „Lehrer*innenbildung in einer digital geprägten Welt. Lernen mit und über Medien als praxisorientierte Forschungsperspektive“

10:00 Uhr: Dr. Christian Leineweber, Fernuniversität Hagen „Lernen im Unbestimmten – Digitalisierung in der Lehrerbildung und die Frage nach Selbstbestimmung“

11:30 Uhr: Dr. Monique Meier, Universität Kassel „Die Metamorphose zum Lehrenden 4.0 – Digitale Medien im Studium erfahren, gestalten und anwenden“

13:30 Uhr: Dr. Carolyn Blume, Leuphana Universität Lüneburg „Eine Frage der (Ent-)-Haltung: Fachdidaktische Lehrerprofessionalisierung zur universellen Teilhabe“

15:00 Uhr: Dr. Simone Dinse de Salas, Pädagogische Hochschule Heidelberg „Digitale Medien im Unterricht – Professionswissen und Einstellungen von Lehrpersonen“

 

Im direkten Anschluss an die Vorträge wird es eine Diskussionsrunde mit den Vortragenden geben. Zudem werden zwischen den einzelnen Vorträgen u.a. 15-minütige Gespräche zwischen Studierenden und Bewerber*innen stattfinden. Hier werden die vorab eingereichten Lehrkonzepte der Bewerber*innen diskutiert.

Die studentischen Mitglieder der Berufungskommission würden sich sehr freuen, wenn interessierte Studierende an den Vorträgen teilnehmen, Fragen stellen, die Lehrkonzepte diskutieren und so Einfluss darauf nehmen, mit wem diese neue Professur erstbesetzt wird

4. Baustelle Master of Education

Am 13.1. haben wir eine Feedback-Veranstaltung zum Master of Education durchgeführt. Vor Ort war das Feedback leider etwas mau. Wir haben uns um so mehr über die Rückmeldung per Mail gefreut – und hoffen nun auf weitere Unterstützung von euch. Liebe Master-Studierende: bitte lasst von euch hören! Jeder Hinweis ist willkommen!

Außerdem findet ihr dort unsere knuddlige Eule!

5. Fundstück der Woche

 

Viele Grüße

Henrike, Kirsten, Tabea, Marie, Simone und Felicitas

vom AK Lehramt

 

Neu im Lehrerzimmer?

Hier findet ihr die letzte Ausgabe: Lehrerzimmer #1/2020

 

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